IGUAZÚ-WASSERFÄLLE
Die Iguazú -Wasserfälle wurden 1541 entdeckt und mit dem Namen Santa María-Wasserfälle getauft. Heute tragen sie den Namen "Iguazú", in der Sprache der Guaraní "Große Gewässer".
Sie liegen 18 km entfernt vom Iguazú-Hafen und im Naturschutzpark gleichen Namens.
22 km vor seiner Mündung in den Paraná-Fluss, erweitert sich de Flusslauf des Iguazú-Flusses bis zu einer Breite von 1500 Metern und stürzt sich dann in einem Halbkreis von 2700 Metern Länge in 250 kleinen und 25 großen Wasserfällen 70 Meter senkrecht in eine tiefe Schlucht. Die Wasserfälle liegen fast alle auf argentinischer Seite. Sehenswert sind vor allem folgende: Dos Hermanas, Mitre, Belgrano, Rivadavia, Tres Mosqueteros, San Martín und Bozzetti.
Im Nationalpark, einem unberührten Urwald mit subtropischer Vegetation, sind über 2.000 Pflanzenarten beheimatet (u.a. Riesenbäume, Farne, Lianen, Orchideen) sowie 400 Vogelarten
( Papageien, Kolibris, Tukane). Auch Kaimane, Tapire, Wasserschweine, Wildkatzen, Ameisenbären und Pumas sind hier zu Hause.
PUERTO IGUAZÚ
Im Norden der Provinz Misiones, an der Mündung des Iguazú in den Paraná, liegt Puerto Iguazú. Emsiges Treiben herrscht in diesem Hafen, der durch seine Lage im Dreiländereck (Argentinien, Paraguay, Brasilien) zu der viertgrößten Stadt der Provinz Misiones geworden ist. Durch die internationale Tancredo-Neves-Brücke ist Puerto Iguazú mit Brasilien und Paraguay verbunden.
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Eine wichtige Infrastruktur im Tourismusbereich ermöglicht es, von Puerto Iguazú aus Exkursionen zum Iguazú-Naturschutzpark und den Iguazú-Wasserfällen zu unternehmen, die zu den Weltwundern gezählt werden. Das Gebiet der großen Flüsse,der feuchten Tropen, der roten Erde und des unerforschten Urwaldes ist ein Schauplatz unbeschreiblicher Schönheit, der Besucher in Verzückung versetzt.
Der Punkt, wo der Iguazú-Fluss in den Paraná-Fluss mündet, der als Hito de las Tres Fronteras bekannt ist, weil hier Argentinien, Paraguay und Brasilien aneinandergrenzen, bildet einen natürlichen Balkon mit herrlichem Ausblick.
Der internationale Flughafen Iguazú liegt nur auf 17 km von Puerto Iguazú entfernt.
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Entfernungen ab Puerto Iguazú
Iguazú-Wasserfälle: 17 km
Foz do Iguaçú (Brasilien): 6 km
Itaipú (Brasilien): 18 km
Ruinen in San Ignacio : 246 km
Posadas : 306 km
Moconá-Wasserfälle : 390 km
Buenos Aires: 1284 km
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ESTABLECIMIENTO LAS MARIAS
Anfang des letzten Jahrhunderts war Las Marías eine kleine Estancia im Nordosten der Provinz Corrientes.1924 pflanzte Víctor Narvajas Centeno die ersten Yerba-Setzlinge. (Yerba ist ein Strauch, der in Corrientes und Misiones angepflanzt wird; jede Pflanze liefert rund dreißig Kilo grüne Blätter, die getrocknet werden, um Mate-Tee zu produzieren.) 1950 begann man mit dem Anbau von Tee.Heutzutage ist Las Marías der wichtigste Yerba-Produzent weltweit und ein berühmter Tee-Produzent: Taragui, Unión, La Merced, Mañanita und Punta de Oro sind angesehene Markenzeichen.
JESUITENRUINEN
Die Ruinen der Jesuitenmissionsstationen (Reduktionen) wurden 1984 von der UNESCO als Kulturgut der Menschheit erklärt.
Im XVII Jahrhundert zur Bekehrung und zum Schutz der Indios von Jesuiten angelegt, gibt es heute Ruinen von Jesuitenreduktionen in Santa Ana, Loreto und San Ignacio Mini. Besonders beeindruckend sind die von San Ignacio Mini, obwohl die von Loreto und Santa Ana ebenfalls interessant sind.
San Ignacio Miní wurde 1632 erbaut, und in kurzer Zeit entstand ein richtiges Dorf mit Kirche, Kloster,Wohnungen, Schule und Werkstätten. Das Baumaterial bestand aus rotem oder dunkelgelbem Sandstein. Portale der Kirche und Sakristei sind von großer Schönheit und Zeugen der Geschicklichkeit der Guaraní, die ein unwahrscheinliches Naturtalent zeigten. Verständlicherweise arbeiteten sie nach europäischen Vorbildern, durch diese Verschmelzung entstand der "Kolonialstil"
30 Dörfer mit über 100.000 Indios des Guaraní-Stammes in Argentinien, Brasilien und Paraguay lagen ursprünglich in der Region verteilt. Zwischen 1627 und 1631 wurden von den Bandeirantes (Bewohner von San Pablo, heutzutage Brasilien) viele Dörfer zerstört und 60.000 Indios als Sklaven verkauft. So kam es , dass 1631 Pater Antonio Ruiz de Montoya den Exodus der Indios veranlasste und die ersten Reduktionen in Loreto und San Ignacio Miní gründete. Jede Reduktion war nach einem genauen Plan aufgebaut, an dessen Spitze zwei Pater standen, die den Guaraní das Evangelium beibrachten und sie gleichzeitig in allen nützlichen Fertigkeiten unterwiesen.
MOCONÁ-WASSERFÄLLE
340 km von Posadas und 320 km von Iguazú entfernt, innerhalb eines Naturschutzparks liegen die Moconá-Wasserfälle, eines der Naturwunder der Provinz Misiones. Moconá bedeutet " der, der alles schluckt" in der Sprache der Guaraní. Am Zusammenfluss der Flüsse Uruguay, Yabotí, Pepirí Guazú, Serapio und Calixto bilden die Wassermassen einen 3 km langen Canion. Der Fluss fließt auf einer Strecke von 2000 Metern wie auf einer Hochebene, während sich an den Seiten unzählige Wassersprünge von bis zu 20 Metern bilden.
WANDA
Wanda und Libertad sind Fundstätten von Edelsteinen und Halbedelsteinen . Bergkristalle, Amethysten und Quarz werden hier im Tagebau gewonnen..
Wanda wurde 1976 per Zufall durch polnische Einwanderer entdeckt, die der Fundstätte den Namen einer polnischen Prinzessin gaben. Hier werden Besucher aus aller Welt empfangen, die den rohen Fels am Fundort besichtigen und auch die Vielfalt der fertigen Arbeiten (Schmuck, Skulpturen, usw) bewundern können.