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La Rioja und San Juan
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La Rioja und San Juan
  Chilecito
  La Rioja
  Talampaya
  Valle de la luna

La Rioja (1074 m ü. M.)

La Rioja ist eine rot- und ockerfarbige Provinz. Im Westen bunte Berghänge, grüne Täler - im Osten Dornbuschebenen,Wüste, Salzseen. In den Gebirgsfuß-Oasen ist derBoden fruchtbar: Weintrauben, Orangen Feigen und Oliven werden hier angebaut.
Hauptstadt: La Rioja (500 m ü.M.) , am Fuße der großartigen Sierra de Velasco gelegen.
Die Stadt

La Rioja wurde 1894 durch ein Erdbeben völlig zerstört, hat aber nach dem Wiederaufbau den kolonialen Charakter behalten: ebenerdige Häuser, enge Straßen, schöne Marktplätze..
Mehrere Feste werden traditionsgemäß pro Jahr abgehalten: Fiesta de la Chaya, Fiesta de San Nicolás und Fiesta Niño Alcalde.

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Entfernungen von La Rioja
Chilecito: 192 Km
Famatina: 225 Km
Naturschutzpark Talampaya: 210 km
Naturschutzpark Ischigualasto (Valle de la Luna): 170 km
Villa Unión: 271 km
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El Chilecito (1074 m ü. M.)

Chilecito ist ein zauberhaftes Städtchen am Fuße des Famatina-Massivs

Die Architektur ist eine Mischung aus Alt und Neu. Sehenswert ist der Marktplatz, mit seiner autochtonen Vegetation: cardón, algarrobo, tusca, espinillo, visco, chañar, tala, retamo. Das Museum in der Ocampo-Straße birgt historische, archäologische und paläontologische Schätze. Chilecito liegt inmitten einer farbigen Gebirgswelt. Ein äußerst fruchtbares Stück Land; Gemüse-,  Obst- und besonders viel Weinanbau.

Die Provinz la Rioja ist reich an Bodenschätzen (Nickel, Kobalt, Molybdän, Kupfer, Eisenerz, Silber, Gold, Blei, Zinn und Wolfram) und  Chilecito verdankt seinen Namen den Bergmännern aus Chile, die hier am Ende des XIX Jahrhunderts in den Goldminen Arbeit fanden.

Naturschutzpark  Talampaya

Der Naturschutzpark Talampaya ist die bedeutendste touristische Attraktion de Provinz la Rioja.
Wind und Wasser haben aus den Wänden des Kanions des Talampaya-Flusses im Laufe der Jahrhunderte durch Erosion höchst eigene und verschiedenartige Gebilde geformt und sie zu einer einmaligen geologisch-archäologisch und paläontologischen Reserve getstaltet. Sandstein und Tonerde in einer nicht zu beschreibenden Farbpalette bilden überdimensionale Figuren, die geradezu eine unwiederstehliche Anziehungskraft besitzen.

Das Tal von Talampaya ist an einigen Stellen 80 m breit mit fast 150 m hohen, roten, senkrechten Wänden, wo Algarrobo-Wälder (Algarrobo= Johannisbrotbaum) wachsen und Kondore nisten
Gleich am Eingang des Naturschutzgebietes, wo riesige, bis zu 180 Meter hohe , rote,  steile Sandsteinwände den Besucher fast erschauern lassen, haben schon Mnschen der Vorzeit Tiere und Zeichen kultischer Bedeutung in die Wände gemeißelt.Die wichtigsten Petroglyphen sind bei "Los Pizarrones" zu finden.
Fossilienreste und versteinerte Flora weisen auf früheres Klima, in dem Tiere und Pflanzen gedeihen konnten, die uns heute unbekannt sind. Die einstige Fauna ist mit anderen Gegenden Südamerikas und Afrikas verglichen worden, und die Entwicklung der Reptilien zu Säugetieren ist auch hier klar nachweisbar.

Naturschutzpark  Ischigualasto (Das Mondtal)

In der Provinz San Juan, durch die Sierra Morada-Berge von Talampaya getrennt, liegt Ischigualasto,  ein geheimnisvolles Tal und  eine geologische Kuriosität ersten Ranges.Es gibt dort eine Unmenge von Felsbildungen, die den Kratern des Mondes ähneln. Diesen seltsamen Erscheinungen verdankt Ischigualasto die Bezeichnung " Valle de la Luna "
(Valle de la Luna = Mondtal". Das Mondtal besteht aus Sand- und Tonerdgestein und ist keineswegs eintönig wie eine Wüste. Es gibt rote und blaue Schattierungen und sehr eigenwillige Figuren wie Riesenpilze, Türme,Vögel mit ausgebreiteten Flügeln, usw. sodass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind.
Dieses Wüstengebiet, 25 km lang, 10 km breit, ist für Paläontologen ein wahres Paradies.

Man entdeckte unzählige Exemplare von Wirbeltieren, die vor 180 Millionen Jahren lebten! Pflanzen und Tiere befinden sich als Fossilien kaum vom Sand des Bodens bedeckt, man behauptet sogar, dass sie der ununterbrochen wehende Wind wieder ans Tageslicht gebracht hat.
Interessante Pflanzen-Fossilien: Akazien, Ginkos, Palmen, Araukarien, Farne.

Bei den Tieren handelt es sich vor allem um Reptilien, die eine auffällige Ähnlichkeit mit den Säugetieren aufweisen. Man nimmt an, dass sie von Dinosauriern verdrängt wurden und dass ihr Lebensraum eine der feuchten Pampa ähnliche Landschaft war.

 

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