MENDOZA
Die Provinzhauptstadt Mendoza ist eine moderne Industrie- und Handelsstadt, Ausgangspunkt des Fremdenverkehrs in die Kordillere. Die Stadt hat breite Straßen und Alleen mit einem herrlichen Baumbestand und gepflegten Parkanlagen. Eine besondere Eigenart sind ihre "acequias" (längs der Straßen offene Bewässerungsgräben).
Die Stadt Mendoza besitzt einen Industriegürtel, aber die wichtigste Industrie ist die des Weinanbaus.Von den Gletschern der Andengipfel kommt das Wasser, mit dem die Weinberge bewässert werden und die Herstellung der so berühmten argentinischen Weine ermöglicht. Es gibt zahlreiche Weinkellereien, die Qualitätsweine produzieren, welche in alle Welt exportiert werden. Viele von ihnen können besucht werden. Weinproben gehören auch zur "touristischen Pflicht".
Die hohen Gipfel und die Schneegebiete in der Nähe von Mendoza sind ideal für den Abendteuertourismus: Trekking, Rafting, Bergsteigen, Skilaufen. Aber auch Fotosafaris und Thermalbäder in den Kordilleren sind möglich.
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Entfernungen von Mendoza
Buenos Aires: 1042 Km
Salta: 1268 Km
S.M.Tucumán: 964 Km
Ushuaia: 3255 Km
San Rafael: 234 Km
Penitentes: 165 Km
Puente del Inca: 177 Km
Uspallata: 105 Km
Villavicencio: 51 Km
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Weinanbau
Der Weinanbau ist eine der bedeutendsten Aktivitäten in der Provinz Mendoza. Es gibt mehr als 1221 Weinkellereien, die über 10 Millionen Hektoliter Wein pro Jahr produzieren, und somit ist Argentinien der größte Weinproduzent Lateinamerikas. 70% der argentinischen Weinanbaufläche liegt in der Provinz Mendoza: In Godoy Cruz, Guaymallén, Luján de Cuyo und in Maipú.Von den Gletschern der Andengipfel kommt das Wasser, mit dem die Weinberge bewässert werden, die in einer Höhe zwischen 750 und 1100 müM. liegen, und die Herstellung der berühmten argentinischen Weine ermöglicht.
Die wichtigsten Weinsorten, die in Mendoza angebaut werden, sind Cabernet Sauvignon, Malbec, Merlot, Syrah, Barbera, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Chenin, u.a.m.
Der Aconcagua
Der Aconcagua ist mit seinen 6.960 m der höchste Gipfel in ganz Amerika. Er liegt im 71.000 ha großen Naturschutzpark "Parque Provincial Aconcagua" in der Nähe der chilenischen Grenze. Der Name Aconcagua kommt aus der Quichua-Sprache, ACKON-CAUAK bedeutet "Wachposten aus Stein". Die Anden sind hier rauh und steinig, die Pflanzen- und Tierwelt spärlich, aber der Blick auf Gletscher und Berggipfel mit ewigem Schnee ist einmalig. Ein großartiges Erlebnis ist es auch, den Kondor beim Flug zu beobachten.
San Rafael
235 km von Mendoza entfernt liegt San Rafael, einstmals als Festung gegen die Indianer gegründet und heute zweitgrößte Stadt der Provinz. Mais, Luzerne, Oliven, Obst (Pfirsiche, Birnen, Pflaumen) und Trauben werden in dieser Oase angebaut. Weinkeltereien, obst- und gemüseverarbeitende Betriebe und Marmeladenfabriken sind die Haupteinnahmequellen. San Rafael ist eine moderne Industrie- und Handelsstadt.
Die Stadt hat breite Straßen und Alleen mit einem herrlichen Baumbestand. Wie auch in der Stadt Mendoza gibt es hier "acequias" (längs der Straßen offene Bewässerungsgräben). San Rafael ist Ausgangspunkt für Tagestouren zum Cañón del Atuel.
Cañon del Atuel
Etwa 40 km von San Rafael entfernt liegt der Cañón del Atuel, ein Canion, der sich durch das Tal des Atuel-Flusses gegraben hat, mit riesigen, senkrechten Wänden. Geologen schätzen das Alter auf 60 Millionen Jahre.
Wind und Wasser haben aus den Wänden des Kanions im Laufe der Jahrhunderte durch Erosion höchst eigene und verschiedenartige Gebilde geformt und sie zu einem einmaligen geologischen Chaos gestaltet. In einer nicht zu beschreibenden Farbpalette bildeten sich Figuren von unglaublicher Größe.
Der Cañón del Atuel ist 70 km lang , 20 m breit und an einigen Stellen 300m tief und erstreckt sich vom Stausee El Nihuil im Westen bis zum Stausee Valle Grande im Osten.
