SALTA (1200 m ü. M.)
In der im Lerma-Tal gelegenen Stadt Salta, "die Schöne" genannt, ist die größte Anzahl architektonischer Spuren aus der Kolonialzeit zu finden. Eine entzückende Stadt, wo sich Häuser im Kolonialstil (weiße Wände, rote Ziegeldächer, schmiedeeiserne Gitter) mit modernen Bauten vermischen , und wo auch die Grünanlagen das Stadtbild prägen.
Die Umgebung von Salta bietet eine Vielfalt unterschiedlicher Landschaften . gewaltige Berge, Täler und Engtäler, und die über 4000m hoch gelegene Puna.
Von Salta aus fährt von April bis November der "Zug in die Wolken" ab, eine Attraktion für Touristen aus der ganzen Welt. Der Zug fährt nach San Antonio de los Cobres, vorbei an kleinen Ortschaften und Ruinen, die von einer Vergangenheit mit starker indianischer Prägung zeugen. Die Strecke führt im Zickzack durch mehrere Tunnel und Viadukte bis auf 4.500 m Höhe.
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Entfernungen von Salta
Buenos Aires: 1497 Km
La Rioja: 693 Km
Purmamarca: 185 Km
San Juan: 1136 Km
S.M.Tucumán: 304 Km
Tilcara: 210 Km
Ushuaia: 4019 Km
Cachi: 157 Km
Cafayate: 183 Km
Embalse Cabra Corral: 82 Km
Iruya: 307 Km
Yavi: 430 Km
Humahuaca: 260 Km
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CAFAYATE (1660 m ü. M..)
Diese Ortschaft, die im Zentrum der Calchaquíes-Täler liegt, ist weltbekannt wegen der Qualität ihrer Weine, der Milde ihres Klimas, der Freundlichkeit ihrer Bewohner und der Schönheit der Landschaft.
Um den Zauber dieses Dorfes zu spüren, sollte man durch seine Straßen bummeln, die Kathedrale bewundern, die Gärten der Plaza Principal und die malerische Steinmühle besuchen und einige Museen besichtigen.
Es bieten sich viele Ausflüge in die nähere Umgebung an: an die gewaltige Río Colorado-Kaskade, an die exzentrischen Los Médanos-Dünen, an das unvergessliche Engtal der Quebrada de las Conchas mit seinen imposanten Steinformationen oder zum Gipfel des Cerro Santa Teresita mit seinen attraktiven Sonnenuntergängen.
Die Winzer- und Weintradition kann in verschiedenen Weinkellereien nachempfunden werden. Die "bodegas" liegen inmitten herrlicher Weinberge und stellen zarte Rot-, Weiß- und Roseweine her, die man nicht versäumen sollte zu probieren.
Erwähnenswert ist selbstverständlich auch noch die "Serenata a Cafayate", das wichtigste Folklorefestiwal im Nordwesten Argentiniens.
CABRA CORRAL
65 km von der Stadt Salta entfernt, liegt Cabra Corral, der zweitgrößte Stausee Argentiniens und die wichtigste Wasserreserve im Nordwesten ( 127 Quadratkilometer groß.) Am Stausee besteht die Möglichkeit, verschiedene Aktivitáten durchzuführen, wie z.B. Bergsteigen, Trekking, Mountain bike, Reiten, Fotosafari, Birdwatching, aber auch Fischen, Bootsfahrten,Segeln, Rafting. Ein Ausflug zu den Höhlenmalereien von Ablomé unter Reiseführung ist auch möglich.
PURMAMARCA (2192 m ü. M..)
Purmamarca bedeutet in der Aymara-Sprache "Dorf der jungfräulichen Erde".
Bunte Berge umgeben das malerische Dorf mit Häusern aus weißgetünchten Adobeziegeln (Adobe= Mischung aus Erde und Stroh) und prähispanischen Ruinen.
Die historische Kapelle aus dem XVII Jahrhundert mit ihren Wänden aus Erdziegeln und ihrer Inneneinrichtung aus Cardón (Riesenkaktus) liegt am Fuße des Cerro de los 7 colores (Berg der sieben Farben) und enthält Reliquien von historischem Wert.
Der Markt funktioniet das ganze Jahr über. Hier bieten die indianischen Kunsthandwerker handgewebte Teppiche, Holzschnitzereien, Strickwaren und irdene Töpfe feil.
Purmamarca liegt in der Quebrada de Humahuaca, ein vom Fluss Río Grande ausgegrabenes Flussbett, dass seit Vorkolonialzeit einen natürlichen Weg auf der Hochebene nach Bolivien darstellt. Unter tiefblauem und klarem Himmel vergeht hier die Zeit langsam, nur die Feste unterbrechen die Ruhe. In der Karnevalszeit, der Zeit der Pachamama, hallen die Gassen von den Klängen der einheimischen Instrumente: erques, charangos, bombos, quenas, usw. Die Menschen tanzen zu den Klängen in Gruppen und tragen Masken. Aber auch die christlichen Feste , an denen das ganze Dorf teilnimmt, werden gefeiert (Weihnachten, Osterwoche).
TILCARA (2461 m ü.M.)
Tilcara ist ein einsames Dörfchen in der Quebrada de Humahuaca. Hier befinden sich die prähispanischen Ruinen vom Pucara de Tilcara. Die "pucarás" waren Festungen und dienten als Zufluchtsort der Indianerstämme im Falle feindlicher Angriffe. Die Ruinen vom Pucará de Tilcara wurden restauriert, und die zahlreichen Funde bei den Ausgrabungen sind im ethnologischen Museum zu sehen.
In Tilcara, sowie in der ganzen Quebrada de Humahuaca leben vorwiegend Kolla-Indianer.
Das Traditionsbewusstsein der Bevölkerung kommt in ihren Festen besonders zum Ausdruck. Sie sind getaufte Christen, obwohl vorchristliche Riten noch eine wichtige Rolles spielen. In der Karnevalszeit, der Zeit der Pachamama, hallen die Gassen von den Klängen der einheimischen Instrumente: erques, charangos, bombos, quenas, usw. Die Menschen tanzen zu den Klängen in Gruppen und tragen Masken. Aber auch die christlichen Feste , an denen das ganze Dorf teilnimmt, werden gefeiert. Die Festlichkeiten in der Osterwoche haben einen ganz besonderen Charakter, das Standbild der Muttergottes wird von den Pilgern in einer Prozession von den Bergen heruntergetragen.
HUMAHUACA (2939 m ü.M..)
Von Salvador de Jujuy aus gelangt man nach Humahuaca, einem wunderschönen völlig kolonialen Städtchen in der Quebrada de Humahuaca. Häuser aus Erdziegeln, kopfsteingepflasterte enge Straßen und alte Laternen: Hier fühlt man sich Jahrhunderte zurückversetzt! Ein Besuch im Museum lohnt sich.
In der Karnevalszeit, der Zeit der Pachamama, hallen die Gassen von den Klängen der bombos (dumpfe Trommel), der charangos ( eine Art Mandoline mit fünf Saiten) und der erques (ein hornartiges Instrument von etwa drei Metern Länge) Die Menschen tanzen zu den Klängen in Gruppen und tragen Masken und Kostüme.
YAVI (3440 m ü. M..)
Yavi liegt nur 16 km entfernt von La Quiaca, der Grenzstadt nach Bolivien.
Ein Abstecher dorthin lohnt sich, Yavi ist eine kleine Oase in der öden Puna.
Das Dorf ist fast unbewohnt, aber das Kirchlein dort aus dem XVII Jahrhundert ist eines der schönsten Kostbarkeiten kolonialer Baukunst.Von außen schlicht, innen aber mit wundervollen Holzschnitzereien versehen. Die Fensterscheiben sind aus Onyx. Besonders sehenswert ist der Heiligenschrein mit seinen Gold- und Silberarbeiten, ein klassisches Beispiel der hispanoamerikanischen Kunst: das Resultat der Verschmelzung des Spanischen mit der Welt der Eingeborenen.
Casa hacienda del Marqués de Yavi y Tojo
Dieses Haus im Kolonialstil mit seinem kopfsteingepflasterten Innenhof und seinen 12 Schlafzimmern dient heute als Bibliothek, Museum und Souvenirladen.
IRUYA (2780 m.ü.M.)
Hoch im Norden liegt Iruya, ein Dorf, das Ausdruck einer vergangenen Epoche ist, durch Jahrhunderte kaum verändert. Die Bevölkerung in der Färbung der Erde, eine Welt der Mystik und der Überliferungen.
Iruya liegt malerisch in den Anden, ein idealer Ort zum Ausruhen. Aber auch Wanderungen, Reittouren und Trekking sind hier möglich.
Am ersten Wochenende im Oktober findet in Iruya das wichtigste Fest des Jahres zu Ehren der Jungfrau von Rosario statt. Hunderte von Einheimischen singen, tanzen und beten auf den Gassen zu den Klängen der einheimischen Instrumente: quenas, cajas, sikus.
Interessant ist auch der Makt am Iruya-Fluss, wo die Einwohner der Puna ihre Waren zum Tausch anbieten.
SAN MIGUEL DE TUCUMAN (450 m ü.M.)
Die Provinz Tucumán wird wegen ihrer üppigen subtropischen Vegetation "Garten Argentiniens" genannt .Anbau und Verarbeitung des Zuckerrohrs sind die Basis der Wirtschaft dieser kleinen Provinz. Millionen Tonnen Zuckerrohr werden jährlich in Zucker, Honig und Alkohol verwandelt. Außerdem werden in der Provinz Tucumám Sorghum, Soja, Weizen, Tabak und Zitrusfrüchte angebaut.
Die Provinzhauptstadt San Miguel de Tucumán ist die bedeutendste Stadt des argentinischen Nordwestens, ein reges Handels- und Industriezentrum mit einem intensiven Nachtleben.: Restaurants, Bars, Diskotheken, Spielkasino.
Eine Vielfalt wunderschöner Landschaften bieten sich dem Touristen. Im Westen der Stadt, die hohen Berge, im Osten die weiten Ebenen. San Miguel de Tucumán liegt am Fuße des schneebedeckten 5.500 hohen Aconquija-Massivs. Ein Urwald von Zedern, Nussbäumen, "Lapachos" und Lorbeerbäumen bedeckt die Berghänge, weiter nach Osten beginnen die fruchtbaren Ebenen.
TAFI DEL VALLE (1976 m ü.M.)
Tafï del Valle ist der Mittelpunkt eines prächtigen Tales, 109 km von San Miguel de Tucumán entfernt. Bis 1943 konnte man nur auf Eselrücken in diesen Ort gelangen.
Heutzutage ist Tafí del Valle ein wichtiges Fremdenverkehrszentrum. Die Provinzstraße Nr. 307 führt dorthin, vorbei an vielen malerischen Ortschaften. Freundliche menschen, grüne Almen, weidendes Vieh, überall Berge, blauer Himmel, ein angenehmes klima - man
Kann Taif del Valle das ganze Jahr über besuchen.
In dieser Gegend wird hauptsächlich Käse hergestellt. Im Februar findet das "Käsefest statt"
Die Festlichkeiten in der Osterwoche haben einen ganz besonderen Charakter, Touristen und Einheimische kommen nach Tafí del Valle, um Christi Passion und Kreuzgang zu erleben.